Tomaten, in allen Formen und Farben

Tomaten, in allen Formen und Farben

Eine Gärtnerin lernt nie aus. Sie lernt und lernt und tauscht sich aus. Doch sie lernt wirklich nie aus. Im Frühjahr lernte ich bei lilatomate, wie ich Tomatenjungpflanzen säen und pikieren kann. Und die Sorten. Es gibt so viele Sorten und so viele Farben, Muster, Geschmackserlebnisse, Formen.

Green Zebra, Blaue Wildtomate, Reisetomate, Riesenfleischtomate, gelbe Datteltomate, Amore, Sieger, Drei Käse Hoch, Gelbe Johannisbeertomate, Harzfeuer, Striped Roman, Lila Sari, Sweet Tiger, Karotina, Gelbes Birnchen, Black Plum, Taubenherz, Smaragtapfel, Weiße Schönheit, Teguicigalpa, Maiglöckchen, Elfin, Fioline, Cherokee Green, Homosa, Orange Heart, Gartenfreude, …

Da wird die Rote Runde ja schnell langweilig. Wie schön, dass es passionierte Gärtnerinnen gibt, die ihre Samen selbst weiterziehen und somit jedes Jahr dafür sorgen, dass diese kulturelle Vielfalt erhalten bleibt.

Wer die gesamte Vielfalt der Tomaten verköstigen will, der sollte am 4. August in die Pfalz kommen, zur Ausstellung „Gartenschätze“.

Wachstum von Innen

Wachstum von Innen

In der Natur hat alles und jeder seinen Platz. Jeder besetzt seine spezielle Nische, jede Pflanze nimmt das, was sie kann, nicht mehr und nicht weniger. Sie gibt das, was sie nicht mehr braucht und liefert dadurch anderen Wesen Nahrung. Pflanzen können ihren Platz einnehmen, sich entfalten und wachsen, wenn sie sich ihrem Wesen entsprechend verhalten. In ihnen steht der Code für ihr Wesen.

Auch wir Menschen können uns entfalten und wachsen, wenn wir für unser innere Bestimmung einstehen und nach unseren innersten Wünschen handeln. Wenn wir uns genau das nehmen, was wir brauchen, nicht mehr und nicht weniger, ist für alle genug da. Ausserdem wissen andere Menschen immer genau, woran sie bei uns sind, weil wir eine klare Position haben, die wir aus unserer inneren Bestimmung heraus kommunizieren.

Natürlich ist es nicht immer leicht, die Position zu halten und bei der Vielfältigkeit unserer Welt versteht man nicht geich seine innerste Bestimmung. Doch gerade diese Vielseitigkeit macht uns aus, und wenn wir uns stets im innersten unseres Wesen verankern, bleiben wir in unserer Position und können darin wachsen.

Zwischen Schrebergärten und Gartenzwergen

Zwischen Schrebergärten und Gartenzwergen

Seit zwei Jahren darf ich die Fälle von Pippa Bolle als Testleserin begleiten. Zunächst führten uns die Autorinnen Auerbach und Keller auf Schrebergärteninseln in Berlin, dann auf Shakespeares Spuren in England, im dritten Fall in ein Anglerparadies in Südfrankreich und seit Freitag dürfen wir Pippa auf einem spannenden Fall durch ein Gartenzwerglabyrith in der Altmark begleiten. Zwischen Storchennestern und in ländlicher Idylle muss Pippa Rätsel lösen. Während ruhigen Stunden in nicaraguanischen Abgeschiedenheit genoss ich die gesellige Stimmung in den Büchern und die lustigen Verstrickungen. So hatte ich meine Freundin immer mit dabei und zu lachen gab es genug. Der perfekte Lesestoff zum Entspannen. Es macht einfach Spass, Pippa auf ihrem Abenteuer im Storchendreieck zu begleiten. Hier kann man im neusten Fall stöbern.

Nachhaltigkeit und die faule Rechnung der Gewinne

Nachhaltigkeit und die faule Rechnung der Gewinne

Unternehmer achten auf Zahlen. Gewinnmaximierung. Umsatzsteigerung. Natürlich ist dies wichtig für uns, unsere Wirtschaft soll florieren, den Unternehmen soll es gut gehen, wir wollen ja „davon leben“. Doch wovon der Eine leben kann, kann in der wahren Rechnung auf der anderen Seite auch jemanden zu Grunde richten. Die indische Saatgutaktivistin Vandana Shiva rechnet es in ihrem Buch „Geraubte Ernte“ auf, dass Gewinne im Bereich einiger Wirtschaftschefs oft Verluste in mehrfacher Höhe durch Ausbeutung und Belastung von Umwelt und Mensch mit sich trägt. Diese Verluste werden von uns allen getragen.

Ein vermeintlich wirtschaftliches Projekt stellt sich somit auf langfristige Weise betrachtet, als ein wahres Verlustprojekt heraus. Aus diesem Grund gefällt mir der Begriff „Nachhaltigkeit“, weil es die Langlebigkeit und endlose Reproduzierbarkeit eines Projektes in den Fokus stellt, kein Abgrasen und „nach mir die Sintflut“. Natürlich, wie so viele passenden Begriffe in der Wirtschaftsökologie wird auch die „Nachhaltigkeit“ für alles verwendet, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.

Aber, um ehrlich zu sein habe ich mittlerweile die nicaraguanische Gelassenheit in mir, die mir sagt: Ein wirklich nachhaltiges Unternehmen ist daran erkennbar, dass es krisenfest ist und nicht mit abgegrasten Ressourcen untergeht. Also sag ich mal ganz lässig: Die Zeit wird schon zeigen, wer wirklich nachhaltig handelt und danach noch da ist. Die Herausforderungen unserer Zeit sind zu erkennen, welches Wirtschaftsmodel sich nicht hält und den Kurs rechtzeitig umzusteuern.

Das Wohlfühlzentrum Maibacher Schweiz lädt ein

Das Wohlfühlzentrum Maibacher Schweiz lädt ein

In Nicaragua ist mein Wohlfühlzentrum die „Oecofinca La Tuani“. Hier in Deutschland ist es die „Maibacher Schweiz“, eine Gemeinschaft in Maibach, einem Dorf mitten im Taunus.

Ich lernte die Gemeinschaft kennen, als ich meiner Freudin Angelika half dort einzuziehen. Seitdem habe ich sie und die Gemeinschaft regelmäßig zu verschiedenen Anlässen besucht und immer eine schöne und erholsame Zeit erlebt.

Letztes Wochenende feierte die Gemeinschaft zehnjähriges Jubiläum und lud Freunde und Bekannte ein zum Tanzen, Singen am Lagerfeuer, zu einer Theatervorführung und Jubiläumsfeier, Spaziergängen im schönen Taunus, Kistenklettern und Seilbahnrutschen, zum kennen lernen der Bewohner und zum Austausch zwischen den Gästen.

Auch an weiteren Terminen in diesem Jahr möchte sich die Gemeinschaft für Besucher öffnen und Übernachtung in den vielen schönen Gästezimmern anbieten.

Das Gemeinschaften Festival ist ein Treffen von Bewohnern und Interessierten aus verschiedenen Teilen Deutschlands und der Welt und dient zum Austausch zu den Themen Gemeinschaftssuche und Gründung, Permakultur (Selbstversorgung), Entscheidungsfindung, Konfliktlösung, Entspannung und dem Wahrnehmen der Inneren Stimme. Vom 23. – 29. Juli.

Ganz besonders gefällt mir das Heartbeat Circle Vestival. Es findet vom 30. Juli bis 4. August statt und ist der Lebensfreude und dem Sein gewidmet. Gemeinschaft und sich selbst erleben mit Meditation, Tanz, Clownworkshop, Yoga, Singen und Schwitzhütte.

Wer einmal Yoga und das Erlebnis von Klettern in der Natur in Einem erleben möchte ist eingeladen zum Yoga Adventure Workshop von 23. bis 25. August.

Eine Woche im Wald als Türöffner zum Selbst-Bewusst-Sein wird vom 28. August bis 1. September angeboten.