Das Wissen in uns

Das Wissen in uns

Wir können erstaunlich schön mit der Natur kommunizieren, wenn wir auf unser Inneres lauschen.

Manchmal bedeutet dieses Lauschen, sich einen Moment zurückzulehnen und abzuwarten, welche Gedanken und Gefühle aufkommen.

Viel altes Wissen zu Garten, Pflanzen, Natur, Tiere und Gesundheit ist unter uns erhalten geblieben und wird mündlich ausgetauscht. Es wandelt und entwickelt sich durch die regelmäßige Anwendung. Gerade spezielles regionales Wissen lebt durch die Anwendung.

Ich war lange sehr wissensdurstig, las gerne und war eifrig dabei, neues Wissen zu erlangen. Nach meinem Studium der Biologie hatte ich jedoch eine Übersättigung an Wissen. Je mehr ich hinter die Dinge sehen konnte um so mehr wurde mir klar, dass überliefertes Wissen auch genau so gut gefälscht werden kann. Es ist immer die Betrachtung der Welt aus einer bestimmten Richtung.

Statt im Außen suche ich also lieber das Wissen im Inneren. Das Wissen, das in uns ist, das wir Intuition nennen, kommt uns zwar trübe vor, wir können es nicht definieren, doch es täuscht uns nicht. Es zeigt uns den Weg zu unseren eigenen, inneren Wahrheit. Hier überschneiden sich die verschiedenen Definitionen der Welt und plötzlich lösen sich sogar Widersprüche auf. Von hier aus können wir die Welt mit unserer eigenen Sichtweise betrachten und wahrnehmen. Mit meiner Intuition in Kontakt zu gehen, gibt mir eine tiefe Ruhe und Sicherheit.

Die Oecofinca La Tuani

Die Oecofinca La Tuani

An der Westküste Nicaraguas, zwischen Masaya und den Vulkanbergen und Lagunen liegt eine kleine Finca mit Zitronenhainen, Bananenstauden, riesigen Avocadobäumen und einem kleinen, sich ökologisch entwickelten Regenwald. In den Jahren 2011 und 2012 habe ich dort gewohnt und die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft gestaltet. In dieser Zeit haben uns einige Freunde besucht und bei der täglichen Arbeit geholfen.

Die erste Besucherin, Lisa berichtet über ihren Aufenthalt auf der Finca:

„Die Finca steht auf einer Anhöhe mitten in einem schönen Waldgebiet mit Bananen – Avocado – Zitronen und Orangenplantagen.

Mangobäume und Palmen säumen den Weg und Kolibris, Schmetterlinge freuen sich über eine reiche Blumenvielfalt. Zusammen mit Grillen, zeitweise auch mal ein Schwein, oder Hühnchen vom Nachbarn bildet es ein kleines Paradies.

Ich habe mich gleich wohlgefühlt und genoss die Ruhe, kombiniert mit einem einfachen Fincaleben. Wir ernteten zusammen Zitronen die gerade reif waren und die später auf dem Markt von Diriamba verkauft werden sollten.

Durch Martinas Wissen und den unzähligen Erklärungen, über die verschiedenen Pflanzen und die Natur habe ich nicht nur staunen dürfen, sondern habe auch verstanden wie und wofür eine Pflanze wächst. Und so haben wir auch die hauseigene Aloe Vera benutzt, um Wunden zu heilen und leichte Sonnenbrände zu lindern.“

Wer in Nicaragua unterwegs ist und einige Zeit im Besucherhäuschen wohnen möchte und den Alltag auf einem tropischen Bauernhof erleben möchte, einfach bei Henry anrufen und nachfragen: (00505) 84637870 movistar oder (00505) 86456761 claro.

Weiter Lesen über ökologische Landwirtschaft und Aufforstung in den Tropen

Pilze in der Permakultur

Pilze in der Permakultur

Das Zentrum für Nachhaltigkeit wird vom 17.-19.April 2015 einen Workshop veranstalten, bei dem unterschiedliche theoretische und praktische Grundlagen der Speise- und Medizinal-Pilzzucht erlernet werden.

Die Motivation für dieses Seminar: „Wir haben festgestellt, das in der gesamten Permakultur-Szene seit jahren immer wieder die Wirkung und Wechselwirkung von Pilzen mit der umgebenden Flora diskutiert wird (Stamets, George Lawton etc), jedoch extrem selten nur Permakulturisten trotz Bekanntsein dieser benefiziellen Eigenschaften auch tatsächlich Pilze anbauen. Dies vermutlich aufgrund fehlenden Informationen und Anleitung. Wir wollen mit unserem Kurs diesen Umstand besser und ein Stück Wissen wieder freier machen, um den Planeten langfristig und nachhaltig zu stabilisieren. Der Workshop wird sehr praktisch orientiert sein, auf die Bedürfnisse von urbanen und ländlichen Permakulturisten zugeschnitten.“

Als Referent ist Dr. rer. nat. Danny Kaulitz (freier Pilzzucht-Dozent) geladen.

Los geht es am Freitag gegen 15 Uhr. Ende ist Sonntag gegen 17 Uhr.

Themen
– Pilzanbau in der Stadt und auf dem Land
– einen Pilzgarten anlegen
– effektive Labortechniken zur Pilzzucht und Brutvermehrung erlernen und nutzen
– DIY Technologie effektiv nutzen

Kosten
300,00 € je Teilnehmer*in

In den Kosten sind enthalten:
240,00 € für den Workshop (inkl. Pilzkulturen im Wert von 80,00 € zum mitnehmen)
60,00 € für Übernachtungen und Verpflegung

Weiter zum Flyer des Pilzseminars und zur Anmeldung: http://zentrumfuernachhaltigkeit.de

Wir denken, wir wären die einzigen

Wir denken, wir wären die einzigen

Wir Menschen haben für uns selbst den Anspruch, in vielen Bereichen einzigartige Lebenwesen zu sein. Wir sind einzigartig, jeder von uns. Jedoch unterscheidet uns nicht so viel von den Tieren, wie wir es denken. Beispielsweise ist die gängige Lehrbuchmeinung, dass Menschen die einzigen Lebewesen sind, die zu persönlicher Kommunikation fähig sind. Begründet wird dies im Vergleich zu unseren nächsten Verwandten, den Menschenaffen. Diese besitzen keinen Kehlkopf wie wir, der ihnen erlaubt, solch unterschiedliche Laute wie unsere zu machen, die letztendlich unsere Sprachen formen. Aber die Geräusche müssen nicht nur über den Kehlkopf erzeugt werden. Delphine können sich durch ihren Gesang erkennen und sogar beim Namen rufen. Wale kommunizieren mit ihrem Gesang Kilometerweit durch das Meer.

Unsere Sprache ist ein sehr ausgegklügeltes System und so divers, dass selbst Menschen aus unterschiedlichen Weltregionen sich nicht verstehen. Wir vergessen bei dieser Herangehensweise aber, dass dies nur ein Weg der Kommunikation ist. Wir haben fünf Sinne und von diesen nutzen wir den Seh- und Gehörsinn am Meisten. Was ist aber mit dem Tastsinn, dem Geruchsinn, dem Geschmack? Es gibt Tiere, beispielsweise Hunde, bei denen der Geruchsinn eine Million mal besser ausgebildet ist als unserer. Bei einer Vielzahl von Düften in dieser Welt, strömt auf diese Tiere mehr Information ein, als wir durch unser Auge wahrnehmen können. Mehr noch: Gerüche erzählen Geschichten. Spürhunde können über ihre Nase die Vergangenheit rekonstruieren, sie riechen, welche Person wo entlang gelaufen ist. Auch Ameisen können dies. Zudem haben sie eine reihe von Drüsenflüssigkeiten, die sie in den gewünschen Momenten einsetzen können. Chemie ist also auch eine sehr ausgegklügelte Form der Kommunikation. Auch Pflanzen nutzen diesen Weg: Bei Akazien in der afrikanischen Savanne wurde festgestellt, dass sie Ethylen ausstoßen, wenn sie angefressen werden. Dies alarmiert die umgehenden Akazien und diese bilden vermehrt Bitterstoffe in ihren Blättern, die dadurch für Tiere ungenießbar werden.

Wenn wir jetzt weiterdenken, gibt es einen weiteren Kommunikationsweg, den wir durch unsere Technik bereits entdeckt haben und nutzen: Licht. Die Information in diesem Text wird durch Licht auf dem Bildschirm erzeugt. Der Code dafür wird Kilometerweit durch Glasfaserkabel versendet und besteht aus reinem Licht. Den technichen Hintergrund dieser filigrane Kommunikation kennen nur wenige Menschen überhaupt, jedoch kann es jeder nutzen. Ob auch andere Lebenwesen auf der Erde diese Technik nutzen? Perfekte Sensoren für Licht haben die Pflanzen. Sie sind sozusagen wie übersäht davon, da sie ja über ihre grünen Blätter Licht in chemische Energie in Form von Zucker umwandeln könnnen. Ob sie jedoch auch selbst Licht erzeugen können, für Kommunikationszwecke, ist noch umstritten. Bäume bilden ein unterirdisches Netzwerk aus Wurzeln und sind mit den noch feineren und längeren Pilzfäden verbunden. Dieses Netzwerk überstreckt sich fast um die ganze Welt. In diesem Verbund können Signale über chemische Veränderungen ausgetauscht werden und, wie neuerdings festgestellt wurde, auch über elektronische Wellen.

In einer weiteren Sache sind die Tiere uns Menschen ähnlicher als wir denken. Eine frühere Definition vom Mensch lautete, dass wir imstande sind, Werkzeug selbst herzustellen und zu gebrauchen. Die Verhaltensforscherin Jane Goodall entdeckte bei ihren Beobachtungen an Schimpansen, dass diese Zweige von Blättern befreiten, um Ameisen aus dem Bau zu locken und zu fressen. Eine selbst hergestellte Angel. Als diese Entdeckung bekannt wurde, meinte der Anthropologe Luis Leakey: „Jetzt müssen wir entweder Werkzeug oder Mensch neu definieren, oder wir akzeptieren, daß Schimpansen Menschen sind.“

Wanderung auf die Großtiefenthalalm

Wanderung auf die Großtiefenthalalm

Wie ist eigentlich das Leben auf einer Alm? Dieser Fragen gehen wir dieses Wochenende nach.

Am Samstag den 30.8. leite ich eine Wanderung vom LBV zur Alm in der Nähe vom Spitzingsee! Wir besuchen die Almerinnen und erfahren etwas über ihren Alltag, die Tiere und die Alm. Der Weg führt uns in luftige Höhen entlang eines Wasserfalls. Hier können wir Bergluft schnuppern, Natur genießen und mehr über die Ökologie einer Bergalm erfahren!

Wer Lust hat, mitzukommen, es sind noch Plätze frei!

Zur Anmeldung und weitere Infos

Mauerbienen – Kleine Helfer in Land und Garten

Mauerbienen – Kleine Helfer in Land und Garten

Dieses schöne Bild eines Mauerbienen-Päärchens hat die charmante Frau Ingrid „wandklex“ Heuser gemalt. Sie fertigt Wandmalerein an und malt Portraits von Mensch und Tier (www.wandklex.de) und durch eine Idee in meinem jüngsten Forschungsprojekt entstand das erste Bienenportrait durch ihre zauberhaften Hände.

Nun wohnt das Mauerbienenportrait bei der Leiterin der Studie, bei der ich im April und Mai mitgearbeitet habe. Wir untersuchten die Entwicklung der Mauerbienchen in der Agrarlandschaft. Da durfte ich zusehen, wie zuerst die Mauerbienen-Männchen aus ihren Kokons schlüpfen und eifrig umher flugen um auf ihre Weibchen warteten. Nach einigen Tagen schlüpften dann die Weibchen. Oftmals hatten diese nicht mal Zeit, ihre Flügel gerade zu rücken, denn schon kam das erste Männchen an und setzte sich auf sie. Dann folgt eine stundenlange Begattungszene. Was wir davon gesehen haben war, das ein (oder gar mehrere) Männchen auf dem Weibchen sass und mit den Füßen herumwirbelte. Sobald die Weibchen begattet wurden, beginnen sie, Pollen und Nektar in den Blüten der nächsten Umgebung zu sammeln. Dabei leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Bestäubung unserer Kulturpflanzen. Den Pollen und Nektar tragen die Mauerbienenweibchen in Brutröhren ein. Das sind Löcher in Holzblöcken, die wir für sie bereitgestellt haben. Sie füllen nun eine Zelle mit Pollen und einem Tropfen Nektar, legen ein Ei in die Mitte und dann wird diese kleine Zelle zugemauert. Da haben wirs also: So entstand der Name der Mauerbiene. Sie sind Maurermeisterinnen. Sie mauern fleißig eine Zelle nach der anderen, in der die Bienenmaden schlüpfen und beginnen sich am Pollen satt zu fressen.

Nun, wenn die kleinen Bienenmaden sich in ihren Zellen groß und dick gefressen haben, verpuppen sie sich und dann beginnt die Verwandlung zur Biene. Dies alles dauert nur wenige Wochen. Ab dann liegen die fertigen Bienen in ihren Kokons, warten bis es kälter wird und noch kälter. Sie fallen in Kältestarrre. Und dann im Frühling, wenn es warm wird, also, wenn es warm genug wird, dann entscheiden sie sich, aufzustehen. Sie knabbern mit ihren Mundwerkzeugen den Kokon auf und sobald sie das Licht der Welt gesehen haben, beginnt das Spielchen wieder von vorne. Erstaunlich, wenn man sich überlegt, dass sie dann nur noch 4-6 Wochen alt werden und das wo sie 11 Monate lang in ihrem Kokon gesessen und auf diesem Moment gewartet haben. Wenn man die Bienen in ihrem Liebesflug selbst beobachten möchte, kann man ihnen im eigenen Garten einen Lebensraum schaffen und ihnen ein Hotel bauen. Dazu bohrt man ca. 4-10 mm dicke Löcher in ein Stück Holz und deckt dieses mit einem Dach ab. Mehr Informationen dazu auf www.bienenhotel.de

Nachhaltige Unternehmensführung: Naturschutz hautnah

Nachhaltige Unternehmensführung: Naturschutz hautnah

„Tagpfauenauge auf einer Blumenwiese“ Foto: Martina Flörchinger

Die Meinung, dass sich eine nachhaltige Unternehmensführung sich nachteilig für das Unternehmen auswirkt ist weit verbreitet. Dabei ergeben sich so viele positive Nebenwirkungen, dass es sich unterm Strich für ein Unternehmen lohnt, nachhaltig zu handeln.

  • Naturschutz

Seit Beginn der Industrialisierung und der Intensivierung der Landwirtschaft verlieren Tier- und Pflanzenarten mehr und mehr natürlichen Lebensraum. Viele von ihnen flüchten in die Stadt. Die Entwicklung wird also dahingehend sein, dass die Natur näher vor unserer Haustür stattfindet. Folglich sollte auch der Naturschutz direkt vor unserer Haustür stattfinden. Dies sind oft unscheinbare Stellen: Unterstützung der Wildblumenvielfalt auf der Wiese am Rande des Parkplatzes, ein Schleiereulennistplatz oder Fledermauskästen im Dach einer Lagerhalle, Bäume pflanzen auf dem Firmengelände.

Nehmen Sie Verbindung zur regionalen Naturschutzgruppe auf (von NABU oder BUND). In diesen Gruppen befinden sich viele Experten, die über die zu schützenden Arten Bescheid wissen. Hier können Sie zu geeigneten Schutz- und Pflegemaßnahmen informiert werden.

Direktere Nähe von natürlichen Elementen wirkt sich positiv auf das lokale Mikroklima auf dem Firmengelände aus und Ihre Mitarbeiter können sich in den Pausen besser erholen.

  • Umweltschutz

Der Begriff der Nachhaltigkeit kommt aus der Waldwirtschaft und bedeutet, dass wir nur so viel von einem Ökosystem entnehmen, wie auf natürliche Weise nachwachsen kann. Ähnlich kann dies auch im Bezug auf Büromaterial, Strom, Wasser und andere Rohstoffe gesehen werden. Dabei ist ein nachhaltiges Resourcenmanagement auch stets wirtschaftlich von Vorteil. Durch Optimierung der IT-Struktur können Stromkosten gespart werden. Durch die Reduktion von Papier in Büroprozessen können enorme Materialkosten eingespart werden.

  • Netzwerk

Für viele Firmen bedeutet Nachhaltigkeit, auf die Bedingungen der Partner und Zulieferer Rücksicht zu nehmen. Eine nachhaltige Partnerbindung bietet Sicherheit auf beiden Seiten. Zudem hat man die Möglichkeit, mit den Zulieferern, Beispielsweise von Rohstoffen aus dem Ausland, Gespräche zu führen um deren Bedingungen zu verbessern. Dies wird mit einem einem fairen und stabilen Preis belohnt.

Oft sieht die Realität anders aus, denn auch faire Unternehmen unterliegen dem Marktgesetz der Konkurrenz und des günstigsten Angebots. Wenn also die Vorteile der gesparten Ressourcen nicht ausreichen, muss der Preis des Produktes angepasst werden. Diese Preiserhöhung muss gegenüber dem Kunden begründet werden. Wichtig ist daher, die gesteigerten nachhaltigen Tätigkeiten den Kunden mitzuteilen.

  • Kommunikation

Ihre Kunden können nur von Ihrem Engagement erfahren, wenn Sie es kommunizieren. Eine ehrliche Darstellung und überzeugendes nachhaltiges Handeln bewirkt eine nachhaltige Kundenbindung und Vertrauen von Seiten neuer Kunden. Auf diese Weise ist auch der Bestand Ihres Unternehmens nachhaltig gesichert.

Wenn Sie persönliche Beratung für Ihr Unternehmen bekommen wollen, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Projekt: Hannes Permakultur Blog

Projekt: Hannes Permakultur Blog

„Erdbeeren im November“ Foto: Hannelore Zech

Das Internet ist voller Schätze. Nun möchte ich weitere Projekte vorstellen, die sich um die Themen Natur, Gärtnern und das Leben in der Natur drehen. Ein Blog, der mich sehr fasziniert, ist der Blog über Permakultur von Hanne. Ich habe sie gefragt, ob sie Lust hat, diesen vorzustellen. Hier ihre Nachricht:

 „Wenn ich online bin, dann bin ich meistens damit beschäftigt meine Seiten zu aktualisieren oder auf Facebook zu dokumentieren. Das nehm ich als Art Tagebuch und Anregung zum Nachmachen für andere, bzw. auch zum Erfahrungsaustausch mit anderen Naturgärtnern und Selbstversorgern.

Ich habe zum einen den Permagarten-Blog auf www.permagarten.wordpress.com, den benütze ich als Praxisblog, meinen offiziellen Blog habe ich auf www.mienbacher-waldgarten.de, hier hab ich alle meine Kurstermine drin und das Geschäftliche. Bei beiden Blogs gehts um meinen Waldgarten. Diesen bewirtschafte ich seit 2010 als permakulturellen Lehr- und Schaugarten und seit 2013 auch als Nutztier-Arche. Die Selbstversorger-Akademie ist hier angeschlossen. Mein Garten ist die Basis all dessen. Er ist für mich Versorgung mit Essen, Versorgung mit Bildmaterial für meine Artikel, Versorgung für seelischen Ausgleich und Heimat für meine Tiere, einfach Lebensraum für uns alle. Mein kleiner Garten Eden, den ich gerne teile, bzw. verwende, um zum Nachmachen zu animieren.
Nach den Prinzipien des permakulturellen Waldgartens aufgebaut und immer weiter ausgebaut als essbare Landschaft ist der Mienbacher Waldgarten eine Oase in der landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft.
Viele Wildtiere finden hier eine Heimat. „

Gerne stellen wir noch weitere Naturprojekte vor. Wer sein Projekt bei uns vorstellen möchte schreibt einfach uns per Mail an gartentor(ät)gartenelfen.de

Zwitscherquiz: Wie viele Vogelstimmen kenne ich?

Zwitscherquiz: Wie viele Vogelstimmen kenne ich?

Blaumeise (Parus caeruleus) Foto: F. Hecker
Bereitgestellt vom NABU zur Kampagne „Stunde der Gartenvögel“

Oft laufen wir durch den Wald oder sitzen im Garten und hören den Gesang der Vögel und das singende Wesen will sich uns nicht zeigen. Dann gibt es wieder Momente, an denen wir das Lied eines Vogels immer wieder hören und schließlich den singenden Vogel erkennen. Dadurch lernt man unsere fliegenden Freunde auf eine ganz andere Art und Weise kennen. Dieses Vogelquiz vom NABU hilft uns, unseren Sinn zu stärken. Vielleicht zwitschert so der Wald beim nächsten Spaziergang schon ein wenig bekannter.

Die Stunde der Gartenvögel im Unterricht

Die Stunde der Gartenvögel im Unterricht

Rotkehlchen (Erithacus rubecula) Foto: Frank Hecker Naturfotografie

Jedes Jahr im Frühling führen die Naturschutzverbände NABU und LBV die Aktion „Stunde der Gartenvögel“ durch. Bundesweit werden Vögel gezählt und die Beobachtungen gemeldet. Mitmachen kann, wer möchte. Während einer Stunde, zwischen dem 9. und 11. Mai, möglichst zu früher Stunde setzt man sich in den eigenen Garten oder neben Nachbargärten und bestimmt die beobachteten Vögel. Die Anzahl der Vögel einer Art in der größten beobachteten Gruppe wird notiert, um Doppelzählungen zu vermeiden.

In diesem Jahr bieten Referentinnen vom LBV (Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V.) in der Region Oberbayern ein Klassenzimmerprogramm an:

Training für die Stunde der Gartenvögel in Schulen 

90 min für die 2. bis 4. Klasse bzw. 45 min für die 5. bis 6. Klasse 

Im Rahmen eines ca. 90 minütigen Klassenzimmerprogramms lernen die Kinder spielerisch die 15 häufigsten Vogelarten kennen sowie viel Spannendes und Wissenswertes über Vögel im Allgemeinen. Die Aktion „Stunde der Gartenvögel“  vom 9.-11- Mai wird erklärt und die Kinder können dann selbst daran teilnehmen. Interessierte Lehrer/innen für Grundschulen und weiterführende Schulen werden gebeten, diesbezüglich Kontakt mit dem LBV aufzunehmen.

Anmeldung und Kontakt:
Julia Prummer
LBV Oberbayern Umweltbildung
Kuglmüllerstraße 6
80638 München 
Telefon: 089219643050
email: umweltbildung-oberbayern@lbv.de

www.lbv.de