Neuigkeiten aus Nicaragua

Neuigkeiten aus Nicaragua

Liebe Freunde,

 

mein Herzensprojekt aus Nicaragua, das Kinder-Kunstprojekt „Artepintura“, hat eine neue Webseite. Nun wird Jairo und sein Team regelmäßig auf Deutsch, Englich und/oder Spanisch über die tägliche Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen berichten. Lest mehr auf:

https://artepinturanica.wordpress.com/

Spenden für das Projekt werden gerne weiterhin weitergeleitet, meldet Euch einfach bei mir, wenn ihr etwas spenden wollt. Auch kleine Beträge helfen, viel zu bewegen!

 

 

Die Oecofinca La Tuani

Die Oecofinca La Tuani

An der Westküste Nicaraguas, zwischen Masaya und den Vulkanbergen und Lagunen liegt eine kleine Finca mit Zitronenhainen, Bananenstauden, riesigen Avocadobäumen und einem kleinen, sich ökologisch entwickelten Regenwald. In den Jahren 2011 und 2012 habe ich dort gewohnt und die Umstellung auf ökologische Landwirtschaft gestaltet. In dieser Zeit haben uns einige Freunde besucht und bei der täglichen Arbeit geholfen.

Die erste Besucherin, Lisa berichtet über ihren Aufenthalt auf der Finca:

„Die Finca steht auf einer Anhöhe mitten in einem schönen Waldgebiet mit Bananen – Avocado – Zitronen und Orangenplantagen.

Mangobäume und Palmen säumen den Weg und Kolibris, Schmetterlinge freuen sich über eine reiche Blumenvielfalt. Zusammen mit Grillen, zeitweise auch mal ein Schwein, oder Hühnchen vom Nachbarn bildet es ein kleines Paradies.

Ich habe mich gleich wohlgefühlt und genoss die Ruhe, kombiniert mit einem einfachen Fincaleben. Wir ernteten zusammen Zitronen die gerade reif waren und die später auf dem Markt von Diriamba verkauft werden sollten.

Durch Martinas Wissen und den unzähligen Erklärungen, über die verschiedenen Pflanzen und die Natur habe ich nicht nur staunen dürfen, sondern habe auch verstanden wie und wofür eine Pflanze wächst. Und so haben wir auch die hauseigene Aloe Vera benutzt, um Wunden zu heilen und leichte Sonnenbrände zu lindern.“

Wer in Nicaragua unterwegs ist und einige Zeit im Besucherhäuschen wohnen möchte und den Alltag auf einem tropischen Bauernhof erleben möchte, einfach bei Henry anrufen und nachfragen: (00505) 84637870 movistar oder (00505) 86456761 claro.

Weiter Lesen über ökologische Landwirtschaft und Aufforstung in den Tropen

Vorbereitungen zum Bilderwettbewerb in Nicaragua

Vorbereitungen zum Bilderwettbewerb in Nicaragua

Derzeit bereiten sich die Kinder vom Kunstprojekt Artepintura in Nicaragua auf den großen Bilderwettbewerb vor. Die Preisverkündung wird am 31. Oktober 2014 stattfinden. Wie jedes Jahr ist dieses Datum eine Höhepunkt der Gruppe und die Kinder zeigen ihre Bilder, spielen Musik und zeigen wunderschöne Tanzdarbietungen. Dieses Jahr ist das Thema: “ Meine Rechte und Pflichten in der Gemeinschaft“. Am Programm Artepintura nehmen 300 Kinder in 5 ländlichen Gemeinden teil. Der regelmäßige Kunstunterricht durch freiwillige Jugendliche fördert das Gemeinschaftsgefühl, bietet Umweltbildung und fördert das Selbstvertrauen der Kinder, die sonst nicht viel Möglichkeiten einer Freizeitbeschäftigung haben.

Sie sind noch auf der Suche nach Sponsoren für Farbe und Papier, damit sie am Wettbewerb teilnehmen können. Wer sich mit einem kleinen Beitrag beteiligen möchte, bitte melden!

Mehr Informationen und Bilder gibt es jetzt auf der neuen Facebookfanseite von Artepintura

Mauerbienen – Kleine Helfer in Land und Garten

Mauerbienen – Kleine Helfer in Land und Garten

Dieses schöne Bild eines Mauerbienen-Päärchens hat die charmante Frau Ingrid „wandklex“ Heuser gemalt. Sie fertigt Wandmalerein an und malt Portraits von Mensch und Tier (www.wandklex.de) und durch eine Idee in meinem jüngsten Forschungsprojekt entstand das erste Bienenportrait durch ihre zauberhaften Hände.

Nun wohnt das Mauerbienenportrait bei der Leiterin der Studie, bei der ich im April und Mai mitgearbeitet habe. Wir untersuchten die Entwicklung der Mauerbienchen in der Agrarlandschaft. Da durfte ich zusehen, wie zuerst die Mauerbienen-Männchen aus ihren Kokons schlüpfen und eifrig umher flugen um auf ihre Weibchen warteten. Nach einigen Tagen schlüpften dann die Weibchen. Oftmals hatten diese nicht mal Zeit, ihre Flügel gerade zu rücken, denn schon kam das erste Männchen an und setzte sich auf sie. Dann folgt eine stundenlange Begattungszene. Was wir davon gesehen haben war, das ein (oder gar mehrere) Männchen auf dem Weibchen sass und mit den Füßen herumwirbelte. Sobald die Weibchen begattet wurden, beginnen sie, Pollen und Nektar in den Blüten der nächsten Umgebung zu sammeln. Dabei leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Bestäubung unserer Kulturpflanzen. Den Pollen und Nektar tragen die Mauerbienenweibchen in Brutröhren ein. Das sind Löcher in Holzblöcken, die wir für sie bereitgestellt haben. Sie füllen nun eine Zelle mit Pollen und einem Tropfen Nektar, legen ein Ei in die Mitte und dann wird diese kleine Zelle zugemauert. Da haben wirs also: So entstand der Name der Mauerbiene. Sie sind Maurermeisterinnen. Sie mauern fleißig eine Zelle nach der anderen, in der die Bienenmaden schlüpfen und beginnen sich am Pollen satt zu fressen.

Nun, wenn die kleinen Bienenmaden sich in ihren Zellen groß und dick gefressen haben, verpuppen sie sich und dann beginnt die Verwandlung zur Biene. Dies alles dauert nur wenige Wochen. Ab dann liegen die fertigen Bienen in ihren Kokons, warten bis es kälter wird und noch kälter. Sie fallen in Kältestarrre. Und dann im Frühling, wenn es warm wird, also, wenn es warm genug wird, dann entscheiden sie sich, aufzustehen. Sie knabbern mit ihren Mundwerkzeugen den Kokon auf und sobald sie das Licht der Welt gesehen haben, beginnt das Spielchen wieder von vorne. Erstaunlich, wenn man sich überlegt, dass sie dann nur noch 4-6 Wochen alt werden und das wo sie 11 Monate lang in ihrem Kokon gesessen und auf diesem Moment gewartet haben. Wenn man die Bienen in ihrem Liebesflug selbst beobachten möchte, kann man ihnen im eigenen Garten einen Lebensraum schaffen und ihnen ein Hotel bauen. Dazu bohrt man ca. 4-10 mm dicke Löcher in ein Stück Holz und deckt dieses mit einem Dach ab. Mehr Informationen dazu auf www.bienenhotel.de

Alte Schnipsel für neues Papier

Alte Schnipsel für neues Papier

Gestern habe ich Susanne und Kay Jarchow in Rostock besucht. Die beiden haben ein einzigartiges Projekt. „Schnipselbruker“, das ist Plattdeutsch für „Die, die die Schnipsel gebrauchen“ und das sagt schon alles. Sie stellen handgeschöpftes Papier aus Resten von Stoffen, Büroaltpapier und Pflanzenteilen her.

Die farbenfrohe Mischung aus kraftvollem Papier begeistert mich. Und noch mehr begeistert mich, dass die beiden das Projekt zu Hause in ihrem Badezimmer starteten. Die Trockengitter hängen auf dem Balkon, die historische Papierpresse steht im Wohnzimmer und doch ist es urgemütlich bei den beiden.

Das Papier, das die beiden schöpfen ist einsetzbar als Tischkärtchen auf Hochzeiten, als Etiketten und bedruckt als Karten und Gutscheine. Sogar wunderschön geprägte und handgenähte Umschläge haben die beiden mir gezeigt. Mit viel Liebe zum Detail ist es ein besonderes Geschenk und bringt eine ganz eigene Note. Seht doch selbst auf ihrer Seite www.schnipselbruker.de und in ihrem neuen Shop auf DaWanda: http://de.dawanda.com/shop/schnipselbruker

 

 

Projekt: Hannes Permakultur Blog

Projekt: Hannes Permakultur Blog

„Erdbeeren im November“ Foto: Hannelore Zech

Das Internet ist voller Schätze. Nun möchte ich weitere Projekte vorstellen, die sich um die Themen Natur, Gärtnern und das Leben in der Natur drehen. Ein Blog, der mich sehr fasziniert, ist der Blog über Permakultur von Hanne. Ich habe sie gefragt, ob sie Lust hat, diesen vorzustellen. Hier ihre Nachricht:

 „Wenn ich online bin, dann bin ich meistens damit beschäftigt meine Seiten zu aktualisieren oder auf Facebook zu dokumentieren. Das nehm ich als Art Tagebuch und Anregung zum Nachmachen für andere, bzw. auch zum Erfahrungsaustausch mit anderen Naturgärtnern und Selbstversorgern.

Ich habe zum einen den Permagarten-Blog auf www.permagarten.wordpress.com, den benütze ich als Praxisblog, meinen offiziellen Blog habe ich auf www.mienbacher-waldgarten.de, hier hab ich alle meine Kurstermine drin und das Geschäftliche. Bei beiden Blogs gehts um meinen Waldgarten. Diesen bewirtschafte ich seit 2010 als permakulturellen Lehr- und Schaugarten und seit 2013 auch als Nutztier-Arche. Die Selbstversorger-Akademie ist hier angeschlossen. Mein Garten ist die Basis all dessen. Er ist für mich Versorgung mit Essen, Versorgung mit Bildmaterial für meine Artikel, Versorgung für seelischen Ausgleich und Heimat für meine Tiere, einfach Lebensraum für uns alle. Mein kleiner Garten Eden, den ich gerne teile, bzw. verwende, um zum Nachmachen zu animieren.
Nach den Prinzipien des permakulturellen Waldgartens aufgebaut und immer weiter ausgebaut als essbare Landschaft ist der Mienbacher Waldgarten eine Oase in der landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft.
Viele Wildtiere finden hier eine Heimat. „

Gerne stellen wir noch weitere Naturprojekte vor. Wer sein Projekt bei uns vorstellen möchte schreibt einfach uns per Mail an gartentor(ät)gartenelfen.de